Regionales / Stadt Bad Lauterberg

24.09.2019

Alle Altersklassen, alle Nationalitäten


Claudia Grégász und Janka Eckhardt

Tag der Vielfalt wurde im Kurpark Bad Lauterberg gefeiert

von Christian Dolle

In Bad Lauterberg wurde der Tag der Vielfalt gefeiert. Und das nicht irgendwo, sondern auf dem Traumspielplatz im Kurpark, der ja in der Stadt eine lange Geschichte hat. Im vergangenen Jahr zum Weltkindertag hätte er eingeweiht werden sollen – also eigentlich schon viel früher, doch das ist wirklich eine andere Geschichte – die Eröffnung verzögerte sich und immer wieder musste nachgebessert werden. Wie auch immer, zum diesjährigen Weltkindertag wurde nun also groß gefeiert.

Der Kinderschutzbund und die Johanniter hatten unterstützt von der Stadt und vielen anderen dazu eingeladen, eben nicht nur Kinder, sondern auch ältere Menschen. Ganz bewusst wurde der Spielplatz ja an diesem Ort im Kurpark erbaut, damit auch die älteren Bewohner, die hier sonst nur spazieren gehen, sich mindestens am Kinderlachen erfreuen können. Das erschallte auch an diesem Nachmittag durch den Park, ganz besonders sogar, denn es gab vielfältige Stände und Aktionen, so dass für jeden etwas dabei war.

Und für jeden, das bedeutete in diesem Zusammenhang ausdrücklich auch diejenigen, die erst in den vergangenen Jahren in den Harz und nach Deutschland gekommen waren, denn der Tag der Vielfalt ist auch die sozusagen inoffizielle Fortsetzung des Tags der Nationen, der in den Vorjahren von der Flüchtlingshilfe gefeiert wurde. Inzwischen ist in Bad Lauterberg eines zusammengewachsen, was sich ebenfalls am lockeren Miteinander aller Besucher zeigte.

Die Kinder tobten auf den Spielgeräten, während die Erwachsenen tendenziell eher an den Tischen im Schatten der Bäume saßen und sich unterhielten. Wie gesagt tendenziell, denn Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel und am Tag der Vielfalt durften natürlich auch Erwachsene spielen und Kinder zwischendurch mal die Ruhe genießen.

Für ein abwechslungsreiches Programm, das mit einer Andacht und der Jugendband Rocking Church startete, war gesorgt, inklusive einem Rollator-Parcours zum gegenseitigen Verständnis der Generationen, sehenswerter Bilder der Künstlerinnen Fatima und Zahra Khani, Informationen zur Flüchtlingssituation auf dem Mittelmeer und natürlich mit allem fürs leibliche Wohl, viel Musik und vielem mehr. Claudia Grégász und Janka Eckhardt als Hauptinitiatorinnen wie auch Bürgermeister Dr. Thomas Gans waren jedenfalls voll zufrieden.


Fatima und Zahra Khani






Um die folgenden Bilder vergrößern zu können, müssen Sie eingeloggt sein und ein Eseltreiber-Abo haben:















 

Anzeige