Kultur / Vorgemerkt

24.02.2020

Die Theaterwelt öffnet im Altenheim Siebenbürgen bereits zum neunten Mal ihren Vorhang


Christiane Terpe, Karin Powering, Irina Schick, Justus Vellmer, Julia Filipini, Sven Ruppe, Kai Bollmann, Doris Ebeling und Mario Fröhlich (v. l.), üben das „Frühlingserwachen“ für die elf Aufführungen im Altenheim Siebenbürgen ein, und freuen sich schon

...von Petra Bordfeld

Als sich Himmelfahrt, am 17. Mai 2012, der Vorhang im Altenheim Siebenbürgen in Osterode das erste Mal für eine „Praxiseröffnung“ hob, dachte niemand, dass sich daraus nicht „nur“ die stürmische Bitte um eine Wiederholung der Aufführung,, sondern ein Dauerbrenner mit anderen Stücken entwickeln könnte. So wird sich am Dienstag, 21. April, um 17 Uhr der Premierenvorhang für die neunte Theatersaison im Altenheim heben.

Der Vorhang für den lustigen Dreiakter „Frühlingserwachen“, der aus der Feder von Regina Rösch stammt, wird sich am Freitag, 24. April um 19 Uhr, am Samstag, 25. April um 18 Uhr, am Sonntag, 26. April, um 17 Uhr, am Dienstag, 28. April, um 17 Uhr, am Mittwoch, 29. April und 17 Uhr, am Donnerstag, 30. April um 17 Uhr, am Samstag 2. Mai, um 18 Uhr, am Sonntag, 3. Mai, um 17 Uhr, am Dienstag, 5. Mai und 17 Uhr und schließlich am Mittwoch, 6. Mai, um 17 Uhr heben.

Wer Interesse hat, sollte schon jetzt Karten im Altenheim Siebenbürgen, welches im Siebenbürgenweg 1 in Osterode gelegen ist, (Telefon: 05522-90120) reservieren.
Aber was verbirgt sich um das Frühlingserwachen und wer sorgt dafür, dass es sich gebührend auf der Bühne des Altenheimes zuträgt? Bei den Familien Aumüller und Dürr läuft das Leben in seinen ganz normal geregelten Bahnen. Jeden Abend kommen die befreundeten Ehemänner nach einem harten und stressreichen Tag im Amt mit schmerzenden Füßen und erschöpft von der Arbeit zurück. Bereits am Hofeingang werden sie von ihren Ehefrauen liebevoll und aufopfernd empfangen. Das ist auch erforderlich, denn neben der beruflichen Belastung ist man noch mit der Bewachung des Maibaums und der Schnapsbrennerei beschäftigt.

Mitten in ein überlebenswichtiges und erholsames Fußbad der Ehemänner platzt die Nachricht, ein neuer Nachbar würde in das renovierungsbedürftige Haus einziehen. Hierbei soll es sich um eine wichtige und angesehene Person des öffentlichen Lebens handeln – den Herrn Bischof samt Küster!

Ab diesem Tag wird alles anders. Schließlich habe die beiden Herren – im Gegensatz zu den von Hammerzeh und Südbrennen geplagten und nach Kamillentee rufenden Ehemännern - wenigstens noch Feuer im Hintern. Wie in der Natur erwachen auch bei den Damen des Dorfes frühlingshafte Gefühle. Wer sind diese Nachbarn? Was geschah in jeder Nacht, als alle feuchtfröhlich unterwegs waren? Und was hat das alles mit dem Maibaum zu tun? Die Aufregung ist groß und nach einigen turbulenten Situationen folgt auch die Auflösung – die hier nicht verraten wird.

Richtig in Szene gesetzt wird das Ganze von Sven Ruppe, Doris Ebeling, Mario Fröhlich, Karin Powering, Irina Schick, Christiane Terpe Kai Bollmann und Justus Vellmer. Regie führt wieder Justus Vellmer und dafür, dass niemand sprachlos wird, ist Julia Filipini zuständig.

 

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