Panorama

18.02.2020

Hilfe kostet nun einmal Geld


Stand der UNO-Flüchtlingshilfe auf dem Martin-Luther-Platz in Osterode

von Christian Dolle

Mehr als 70,8 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Um noch größere Katastrophen zu verhindern, benötigen sie sauberes Trinkwasser, sichere Unterkünfte, medizinische Versorgung. Um vieles kümmert sich unter anderem die UNO-Flüchtlingshilfe, doch natürlich kostet jede Hilfe Geld.

In dieser Woche haben Dominique und Tyll einen Stand auf dem Osteroder Martin-Lutherplatz aufgebaut, sprechen Passanten an und informieren über die Arbeit der Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen. Ohne Spenden geht es auch hier nicht. Außerdem ist die Spendenbereitschaft – bei einem Teil der Bevölkerung – sehr hoch, viele wollen gerne helfen, weil ihnen das Schicksal vieler Geflüchteten zu Herzen geht und sie absolut überzeugt sind, dass eine kompetente Betreuung, systematische Registrierung und Bedingungen für ein menschenwürdiges Leben dringend notwendig sind, um weiteres Leid zu verhindern.

„Zum Teil kommen Schüler zu uns, die gerne von ihrem Taschengeld spenden wollen“, erzählt Tyll, dem seine ehrenamtliche Arbeit sehr wichtig ist. Noch bis zum kommenden Samstag haben sie ihren Stand in Osterode und zeitgleich auch in Northeim aufgebaut, wer also angesprochen wird, kann wichtige Hilfe leisten. Und wer gerne helfen möchte, kann selbstverständlich auch von sich aus auf die beiden – oder ihre Kollegen – zugehen.



 

Anzeige