Regionales / Harz

02.11.2019

Ideales Wanderwetter am Reformationstag


2006

(er) Nach einer frostigen Nacht und Frühnebel in den Niederungen, strahlte am letzten Tag des ansonsten etwas durchwachsenen Oktobers, ab dem Vormittag im Harz den ganzen Tag über die Sonne vom wolkenlosen Himmel Selbst in den Höhenlagen des Mittelgebirges stiegen die Temperaturen schnell in zweistellige Bereiche. Da dieser schöne Tag auch noch ein arbeitsfreier Feiertag war, nutzen das viele Wanderer und auch Mountainbiker für einen Ausflug in die Berge.

Neben vielen anderen Ausflugszielen erlebte die mit 811 Meter ü.NN.höchstgelegene Wanderbaude des Westharzes, die Hanskühnenburg, einen wahren Ansturm von Menschen aller Altersgruppen, die diesen schönen, vielleicht auch letzten warmen Tag des Jahres noch einmal richtig genießen wollten. Da allein neun gut ausgeschilderte Wanderwege zu diesem Ziel führen, war das wie eine Sternwanderung. Dort wo in vielen früheren Jahren Ende Oktober oft schon reichlich Schnee lag, konnte man jetzt einige Stunden draußen sitzen und sich von den warmen Sonnenstrahlen verwöhnen lassen.

Wer die vielen Stufen in den 20 Meter hohen Aussichtsturm des Gebäudes nicht scheute, wurde von einer herrlichen Aussicht über die Berge des Hochharzes belohnt. Während nach Osten die Sicht bis zum Sonnenuntergang klar blieb, kam vom Westen allmählich wieder Nebel auf. Nebel, der in den kommenden Wochen sicherlich die Landschaft in trübes Grau hüllen wird, denn jetzt ist nun einmal wieder November und da wird sich die Sonne wohl seltener zeigen.


Je höher die Wanderer kamen, je mehr lichtete sich der Nebel, der am Morgen noch in den unteren Regionen lag.

Die Menschen genossen diesen vielleicht letzten, sonnigen und relativ warmen Tag des Jahres draußen im Freien.

Nach einer langen Wanderung hat man sich eine kräftige Mahlzeit wohl verdient.

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Augrund der guten Ausschilderung konnte man sich bestens orientieren.

Auch die Vierbeiner freuten sich über den langen Spaziergang mit Herrchen und Frauchen.




Eine Gruppe von Mountainbikern macht sich auf den Heimweg.

Während die Sicht aus dem Turm in Östliche Richtung bis zum späten Nachmittag noch klar blieb,...

...wurde die Sicht nach Westen schon durch aufziehenden Nebel getrübt...

...und die Sonne verlor ihren hellen Schein.

 

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